RISIKOBEWERTUNG

 

Die World Health Organisation (WHO) hat das Coronavirus zu einer Pandemie erklärt, da sich die auftretenden Fälle inzwischen über die meisten Länder der Erde verteilen.

In Deutschland beurteilt das Robert-Koch-Institut (RKI) täglich die aktuelle Lage und empfiehlt Maßnahmen zum Schutz der Allgemeinbevölkerung. Den aktuellen Lagebericht können Sie hier abrufen.

Die Bundesregierung hat am 22. März 2020 ein Kontaktverbot beschlossen, alle Einrichtungen der Gesundheitsfürsorge sollen aber weiterhin geöffnet bleiben und können für notwendige medizinische Behandlungen aufgesucht werden.

FORTSETZUNG PRAXISBETRIEB

Die Schließung einer Praxis kann durch das Infektionsschutzgesetz (Ifsg) auf zwei Wegen angeordnet werden:

1. Nach §28 (Ifsg) als Schutzmaßnahme

2. Nach §31 (Ifsg) als Tätigkeitsverbot

Im Falle von §28 entstehen keine Erstattungsansprüche, da die Praxis rein präventiv geschlossen wird. Bei einer Schließung nach §31 wird eine Quarantäne verhängt, wodurch Entschädigungsansprüche entstehen.

 

Nach Entscheidung der Bundesregierung vom 22. März 2020 sollen Physiotherapiepraxen als wichtige Säule der ambulanten Versorgung weiterhin geöffnet bleiben.